Sep 16

Mit „Das verlorene Symbol” setzt Autor Dan Brown seine Thriller Reihe um den Harvard Professor Robert Langdon fort. Die Schnitzeljagd durch Washington orientiert sich wie die Vorgänger an Mythen, Legenden und Geheimgesellschaften, doch die große Offenbarung ist das Buch nicht.

In „Das verlorene Symbol” lässt Dan Brown seinen Robert Langdon vor allem durch geheime Gänge und Bauten im Untergrund von Washington, DC, hetzen. Der Harvard Symbologe wird in eine wilde Jagd nach dem geheimen Wissen der Freimaurer verwickelt und versucht innerhalb weniger Stunden ein uraltes Rätsel zu lösen, um einen alten Freund zu retten. Doch was wie die Prämisse für einen großen Thriller klingt, lässt sich vage enttäuscht an.

In „Sakrileg” (The Da Vinci Code) wurde dem Autor zu Recht vorgeworfen, seine Bücher nach dem immer gleichen Schema zu verfassen, von dem er sich in „The Lost Symbol” nun glücklicherweise getrennt hat. Trotz des anhaltenden Verkaufserfolgs seiner Romane kann Dan Brown aber dieses Mal nicht so recht überzeugen: Seine Hauptfigur stolpert unwissend und ungläubig durch eine Story, in der nicht Robert Langdon die Geheimnisse aufklärt, sondern in der sie ihm von allen anderen Charakteren erklärt werden. Die Detailgenauigkeit der Beschreibungen lässt zu wünschen übrig und die in Rückblenden erzählte Vorgeschichte entpuppt sich als spannender und bedeutender als die Hauptstory.

Auch die Auflösung von „Das verlorene Symbol” befriedigt den Leser nicht wirklich: Nach einem dramatischen wie Continue reading »


Tagged with:
Jan 05

Wer Bücher liebt oder von ihnen lebt, für den ist der alljährliche Besuch auf der Frankfurter Buchmesse obligatorisch. Auch 2010 öffnet das Messegelände vom 6.Oktober bis 10. Oktober für Besucher und Verlage seine Tore. Kontroversen um das Gastland China begleitetet die Messe 2009 von Anfang an.

Dieses Jahr ist Argentinien zu Gast. Das Motto “Kultur in Bewegung” ist bezeichnend für die spannenden Entwicklungen des Lateinamerikanischen Landes, die sich in der Literatur widerspiegelt. Sehnsüchtige Gaucholiteratur aus der argentinischen Steppe, Schilderungen konfliktreicher Modernisierungsprozesse in Buenos Aires, Anarchie, kosmopolitische Wende, Einwanderer und durch die Militärjunta der 70er Jahre vertriebene Exilschriftsteller machen die Literatur des Landes zu einem einzigartigem Erlebnis.

Aber auch kleine und große nationale und internationale Verlage wollen unabhängig vom Motto auf sich aufmerksam machen und präsentieren auf über 170.000 Quadratmetern ihre literarischen Leckerbissen. 7.300 Aussteller füllten die Messehallen vergangenes Jahr. Über 290.000 Besucher strömten durch die Bücherwelt. Continue reading »


Tagged with:
Okt 28

Ein neuer Roman von Karl von Klausen ist erschienen. Das Buch heiss HULSK und man kann sich nicht wirklich vorstellen um was es sich handelt, denn es ist ein sonderbarer Name, aber genau das ist es was das Buch ausmacht.

Es ist sehr spannend und kurios. Es geht um das, was entsteht, wenn man schreibt und wie diese Ebenen sich dann gegenseitig im Weg stehen. Es verspricht spannend zu sein. Es geht um die herrlichsten Einfälle und die Reise in den Kern des entstehen eines Romans. Zwei Menschen leben in einer Stadt, die von der Produktion von Texten und Sätzen lebt. Es verspricht sehr spannend zu werden. Einer ist der Continue reading »


Tagged with: