Feb 16

Bettina Haskamp war Redakteurin beim NDR und schreibt mittlerweile Bücher für die Mittvierziger Frauen. Ihr neustes Werk handelt von einer ungewöhnlichen Freundschaft zwischen der chaotischen Pia und der rüstigen Rentnerin Hilde.

Alles beginnt mit einem Autounfall, denn Pia fährt aus Versehen eine alte Frau um, das auch noch im Auto ihres Chefs. Dass sie sich mit der alten Dame anfreundet, scheint ihr ansonsten wenig erfolgreiches Leben in andere Bahnen zu werfen.

Hart aber Hilde - handzahmer Spaß

Ein wenig harmlos, ein wenig amüsant, ein wenig leicht zu lesen, so gestaltet sich das Werk von Bettina Haskamp. Die mehr oder weniger albernen Eskapaden der Vierzig-jährigen Pia, die auch noch einen rebellischen Sohn hat und gleich zwei Jobs braucht, um über die Runden zu kommen, sind perfekte Wohlfühl-Literatur, die ein oder zwei Nachmittage versüßen kann.
Mehr ist “Hart aber Hilde” allerdings auch nicht, rhetorische Höhenflüge gibt es nicht und auch der Witz orientiert sich an altbackenem Charme und überquert selten die Grenze zwischen leichter Ironie und schillerndem Sarkasmus.

Wer seine Freizeitlektüre gerne handlich und leicht verdaulich hat, der ist mit dem Buch gut bedient, jeder andere greift zur sehr viel bissigeren Karen Duve.


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Sep 16

Mit „Das verlorene Symbol” setzt Autor Dan Brown seine Thriller Reihe um den Harvard Professor Robert Langdon fort. Die Schnitzeljagd durch Washington orientiert sich wie die Vorgänger an Mythen, Legenden und Geheimgesellschaften, doch die große Offenbarung ist das Buch nicht.

In „Das verlorene Symbol” lässt Dan Brown seinen Robert Langdon vor allem durch geheime Gänge und Bauten im Untergrund von Washington, DC, hetzen. Der Harvard Symbologe wird in eine wilde Jagd nach dem geheimen Wissen der Freimaurer verwickelt und versucht innerhalb weniger Stunden ein uraltes Rätsel zu lösen, um einen alten Freund zu retten. Doch was wie die Prämisse für einen großen Thriller klingt, lässt sich vage enttäuscht an.

In „Sakrileg” (The Da Vinci Code) wurde dem Autor zu Recht vorgeworfen, seine Bücher nach dem immer gleichen Schema zu verfassen, von dem er sich in „The Lost Symbol” nun glücklicherweise getrennt hat. Trotz des anhaltenden Verkaufserfolgs seiner Romane kann Dan Brown aber dieses Mal nicht so recht überzeugen: Seine Hauptfigur stolpert unwissend und ungläubig durch eine Story, in der nicht Robert Langdon die Geheimnisse aufklärt, sondern in der sie ihm von allen anderen Charakteren erklärt werden. Die Detailgenauigkeit der Beschreibungen lässt zu wünschen übrig und die in Rückblenden erzählte Vorgeschichte entpuppt sich als spannender und bedeutender als die Hauptstory.

Auch die Auflösung von „Das verlorene Symbol” befriedigt den Leser nicht wirklich: Nach einem dramatischen wie Continue reading »


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Okt 28

Ein neuer Roman von Karl von Klausen ist erschienen. Das Buch heiss HULSK und man kann sich nicht wirklich vorstellen um was es sich handelt, denn es ist ein sonderbarer Name, aber genau das ist es was das Buch ausmacht.

Es ist sehr spannend und kurios. Es geht um das, was entsteht, wenn man schreibt und wie diese Ebenen sich dann gegenseitig im Weg stehen. Es verspricht spannend zu sein. Es geht um die herrlichsten Einfälle und die Reise in den Kern des entstehen eines Romans. Zwei Menschen leben in einer Stadt, die von der Produktion von Texten und Sätzen lebt. Es verspricht sehr spannend zu werden. Einer ist der Continue reading »


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